Kinder- & Jugend Projekte: 2017 – 1.Oberlausitzer Kinderliederfestival

Ein Wochenende voller Live-Musik in der Kulturfabrik im Bürgerzentrum Braugasse 1

Zum ersten Male fand in unserem Kulturraum  vom 2.-5.Februar das Oberlausitzer Kinderliederfestival statt, ein musikalisches Festival für Kinder, an dem 29 Kinderliedermacher aus ganz Deutschland mit Konzerten für Kinder und musikpädagogischen Workshops für Lehrer und Erzieher beteiligt waren.

Davon 5 Aktivitäten bei uns im Soziokulturellen Zentrum Braugasse 1.
Dazu zählten zwei Kinder-Mitmachkonzerte, die Premiere des neuen Bürgerchor-Programmes sowie ein Gastspiel des Liedermachers Gerhard Schöne.

Die begeistert aufgenommenen Kinderkonzerte bestritten Robert Metcalf, einer der bekanntesten deutschen Kinderliedermacher, mit seiner Band und Astrid Hauke und mit ihrem „Rötzgören-Programm“. Beide Vorstellungen waren durch die große Nachfrage von Kitas und Grundschulen lange im Vorfeld ausgebucht (Deshalb gibt es am 15.3. einen Nachschlag mit dem Duo Leichtfuß und Liederliesel).

Ausverkauft auch die Premiere am Samstag-Abend des Kufa-Bürgerchores. Die über 70 Mitglieder haben sich unter Anleitung von André Bischof den deutschsprachigen Rockklassikern zugewandt. Sie interpretierten in ihrem zweiten, unter dem Titel „will kein Engel sein“ stehenden Programm, Titel von Musikern wie Lift, Herbert Grönemeyer, Marius Müller Westernhagen, Nina Hagen, Peter Fox und Rammstein neu. Und sicher wird auch der eine oder andere Gundi Titel auftauchen….

Am Sonntag den 5.2. war der Liedermacher Gerhard Schöne gleich zweimal zu Gast. Am Nachmittag gestaltet er unter dem Titel „Alles muss klein beginnen“ eines seiner beliebten Kinderkonzerte. Und am Abend, zusätzlich zum Festival, dann noch ein Konzert für die Erwachsenen: „Ich habe so viele Geschwister“.

Insgesamt wurden über 800 begeisterte kleine und große Besucher erreicht.

Weitere Infos zum gesamten Festival findet man hier!

 

 

Lausitzer Rundschau Hoyerswerda
06. Februar 2017

Musikalisches Mitmach-Spektakel

Hoyerswerda Das erste „Oberlausitzer Kindermusikfestival“ in der Kulturfabrik Hoyerswerda feierte am Freitag mit etwa 160 kleinen Gästen eine umjubelte Premiere. Im Bürgerzentrum schien jedermann genau auf dieses interaktive Spektakel gewartet zu haben: Vom ersten Lied über das Anderssein bis zum letzten Vers über die Freude zu leben sind die Mädchen und Jungen ganz beim Geschehen auf der Bühne.

Sie lernen, dass Kinder anders sind als Erwachsene, dass man Anker nicht be-lichtet, Segel nicht ver-setzt und Würstchen nicht wienert und dass der Kopf zum Denken, das Herz aber zum Lieben taugt. Mit einem Krampf in der Zunge im Krankenhaus anzurufen bringt nichts als Missverständnisse. Alles zusammen aber bringt den Beteiligten auf und vor der Bühne einen Riesenspaß.

Das Kindermusikfestival ist ein Gemeinschaftsprojekt der soziokulturellen Zentren des Kulturraums Oberlausitz-Niederschlesien und des Künstlernetzwerkes kindermusik.de. Es richtete sich an drei Veranstaltungstagen mit Mitmachkonzerten an Familien, Kitas sowie Grundschulen und bot Workshops für Lehrer und Erzieher an. Organisatorischer Taktgeber war dabei der Steinhaus-Verein Bautzen. Gespielt und gelehrt wurde in verschiedenen Bausteinen von unterschiedlichsten Interpreten der Kinderunterhaltung. Neben Hoyerswerda und Bautzen wurden unter anderem auch das Bischof-Benno-Haus Schmochtitz, das Lichthaus Weißwasser und das Camillo-Kino in Görlitz bespielt. Die künstlerische Leitung des Festivals oblag Beate Tarrach vom Kindermusiktheater „Leichtfuß und Liederliesel“. Nach dem musikalischen Lernprogramm ging das Debüt am Freitag mit dem Gute-Laune-Konzert „Rotzgören“ von Suli Puschban und Astrid Hauke in die zweite Runde.

Und weil die Hoyerswerdaer Kinder und Erzieher nur auf das Kindermusikfestival gewartet zu haben scheinen, die Premiere schon Wochen vorher restlos ausverkauft war und die Gäste lautstark nach einer Zugabe verlangten, gibt es einen Nachschlag:

Am 15. März um 9.30 Uhr ist das Kindermusiktheater „Leichtfuß und Liederliesel“ erneut in der Kulturfabrik zu Gast. Anmeldungen dafür nimmt die Kulturfabrik ab sofort entgegen.

Mandy Fürst / mft1