Eine Stadt tanzt: Gundermann!

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Die KUFA tanzt wieder!

Doch diesmal wird kein Soloabend inszeniert, sondern ein Abend mit anderen Tanzschaffenden der Stadt Hoyerswerda gemeinsam auf die Bühne gebracht. Bindeglied dabei: die Liedern von Gundi Gundermann.

Auf die Bretter, die die Welt bedeuten, wagen sich unter anderem die Tanzschule Schulze, Dörtes Hip Hop Projekt, Tanz Club Schwarz-Gold, verschiedene Kinder- und Jugendtanzgruppen, Break Dancer und natürlich die Kufa Tanz Compagnie.

Die Startveranstaltung dafür findet  am Sonntag, 26. Februar, 11 Uhr im Kino Cinemotion statt. Zur Einstimmung werden die Filme von „Eine Stadt tanzt II“ zu sehen sein und als Premiere Falk Hoysacks 15minütigen Dokumentarfilm über 5 Tänzer aus dem Tanzprojekt des letzten Jahres.

Anschließend wird das neue Projekt und die bisher beteiligten Tanzgruppen vorgestellt.

Alle Interessenten sind dazu herzlich eingeladen, egal ob Tänzer oder Zuschauer.

Der Eintritt ist dank freundlicher Unterstützung durch das Cinemotion Kino Hoyerswerda frei.

Die Premiere des Tanz-Projektes selber findet dann am 14.9., 20 Uhr in der Lausitzhalle Hoyerswerda statt.

Lausitzer Rundschau Hoyerswerda 27.02.2012

Hoyerswerda tanzt jetzt zu „Gundi“

 

 

 

 

 


Die Hoyerswerdaer Kulturfabrik will nach den Erfolgen der beiden Projekte „Eine Stadt tanzt“ jetzt in einem dritten Schritt die Lieder von Gerhard Gundermann in die nächste Bürger-Aufführung einfließen lassen. Fest ist bislang nur der Termin: Am 14. September feiert das Projekt in der Lausitzhalle Premiere.

Die Stadt tanzt weiter – das ist die Nachricht, die die Kulturfabrik (Kufa) am Sonntag ausgesandt hat. Wie dieses dritte Tanz-Film-Projekt aus der Reihe „Eine Stadt tanzt“ aussieht, ist noch weitestgehend offen. Klar ist jedoch: Es wird zu Liedern von Gerhard „Gundi“ Gundermann getanzt. Einen Teil der Aufführung wird Regisseur und Choreograf Dirk Lienig beisteuern, den Großteil jedoch andere Vereine aus der Stadt. Das ist der Wunsch, den Lienig am gestrigen Sonntag bei der Vorstellung der Idee im Hoyerswerdaer Cinemotion-Kino geäußert hat. Es gehe nicht um „höher, schneller, weiter“ oder eine Kopie von „Eine Stadt tanzt II“, sondern um einen sinnlichen Abend, den viele Beteiligte gemeinsam erarbeiten und auf die Bühne bringen – unter Lienigs Gesamtleitung. „Wir wollen aber kein Nummernprogramm“, sagt der Regisseur, der seit 2009 wieder in der Stadt lebt. Damals hatte er die Lieder von „Gundi“ intensiv kennengelernt. Die Programmteile sollen aufeinander abgestimmt sein, eventuell durch Texte. Das sei jedoch bewusst noch ungeklärt. Dirk Lienig hat angekündigt, sich in den kommenden zwei Wochen mit den interessierten Vereinen zusammenzusetzen und einen Plan zu schmieden. In Lienigs Fokus sind alle „Tanzschaffenden“ in Hoyerswerda, unter anderem Rosmarie Schulze und der TSC Hoyerswerda, Dörte Freitag und ihr Dance Projekt sowie das Showballett der Lausitzhalle. Dazu kommen noch weitere Tanzgruppen aus der Stadt.

Für die fotografische Begleitung des Projekts hat die Kufa den früheren LMBV-Fotografen Peter Radke gewonnen, der in Bröthen-Michalken wohnt. Er soll dokumentieren, wie sich die Programmteile entwickeln.

Dirk Lienig kann sich vorstellen, dass nicht allein die Kufa selbst mit Filmsequenzen arbeitet, sondern will auch die Vereine animieren, sich in dieser Hinsicht Gedanken zu machen. Bei der Technik und Umsetzung könne die Kufa helfen. „Wir wollen mit viel Offenheit an alles herangehen“, so Lienig. Am Sonntag gab es bereits erste Fragen, wann das Training wieder losgeht. Die Kufa-Tanzgruppe wird sich am 5. März zum ersten Mal zusammenfinden. Dann geht das Abenteuer zum dritten Mal los.

Von Sascha Klein