Über uns

Kulturfabrik e.V. – Ein paar Infos über uns

Die Gründungsmitglieder der „Kulturfabrik“ kommen aus der alternativen DDR-Jugendkulturarbeit. Auf der Suche nach Erweiterungsmöglichkeiten gründete sich 1994 der Verein mit dem Ziel, ein „Soziokulturelles Zentrum“ für Hoyerswerda zu errichten.
1996 kam es mit der Erarbeitung einer gemeinsamen Konzeption zwischen „KJT und Kufa“ zur Umprofilierung des ehemaligen Kinder- und Jugendtreffs (Träger Stadt Hoyerswerda) zur Gründung dieses Zentrums. Von 1996 bis 2010 wurde das Soziokulturelle Zentrum Hoyerswerda in Kooperation zwischen der Kommune und dem Verein betrieben, seit dem 01.01.2011 in freier Trägerschaft des Vereines.

Heute unterstützen den Verein 65 aktive und über 42 Fördermitglieder aus allen sozialen Schichten und Berufsgruppen im Alter von 20 bis 76 Jahre.

Anliegen des „Kulturfabrik e.V.“ ist es, Kommunikation zwischen Menschen aus verschiedenen Lebensbereichen mit unterschiedlichen Interessen durch kulturelle Projekte zu ermöglichen. Über Kunst und Kultur finden Bereiche zusammen, die man im alltäglichen Leben als getrennt gewohnt ist. Verwirklicht wird dies auf verschiedenen Ebenen. Es findet ein generationsübergreifender Dialog, z.B. zwischen Kunst und Jugendkultur, zwischen Konsumtion von Kunst und kreativen Tun statt. Traditionelle Unterteilungen in Kultur-, Jugend- und Sozialarbeit werden dabei bewusst überschritten.

Zu den Arbeitsschwerpunkten gehören neben der Bereitstellung einer Infrastruktur für  ca. 40 Kooperationspartner,  Veranstaltungen und Projekte, kulturelle Kinder- und Jugendbildung, Kurse, Workshops, Arbeitsgemeinschaften, Film- und Medienarbeit.

Höhepunkte in den zurückliegenden Jahren waren z.B.: Parkfest der Weltkulturen, Hoyerswerdaer Kunstmarkt, Liederfest Hoyschrecke,  Jazztage, KunstLandStrich, „Schrumpfungsprojekt: Hoywoy Unfolding,  Spielaktion Kinderstadt Hoywoy, Jugendkunstprojekt „Nix los!?“, Programmkino Blow Up, Indoor-Winterspielplatz, Kinder- und Jugendgalerie, Mini-Fußball-WM, Theaterpremieren der Kinder-, Erwachsenen- und Seniorentheatergruppen, Betreibung des Gundermann-Archiv, Betreibung des SAEK, Jugendprojekt „Hier bin ich geboren“, das dt.-dt. Kulturaustauschprojekt „Die Einheit beginnt zu zweit“ (Schuhfabrik Ahlen, NRW), „Die 3. Stadt“, das Anthropologen-Camp, das Projekt „Verwunschene Orte“, „Eine Stadt tanzt“, Modellprojekt „Auf den Weg zur Kulturschule“, „Spur der Steine“, „ AusZeit-Nachdenken über H.“, „sonntags“, „Abschied & Ankunft“…

Der Verein hat im kulturellen und gesellschaftlichen Leben der Stadt längst seinen Platz gefunden. Er ist fester Bestandteil der Kulturentwicklungsplanung, von Marketingkonzepten und städtischen Leitbilder. Dies spiegelt sich auch in der Gestaltung von langfristigen Verträgen und in einer überregionalen Anerkennung wieder.

Für unsere Arbeit erhielten wir zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Preis für bürgerschaftliches Engagement der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, den Sonderpreis im Heimatwettbewerb der sächsischen Staatsministerin für Soziales und den Generationspreis des Freistaates Sachsen oder die Preise „Verein des Jahres“ des Ostdeutschen Sparkassenverbundes und der Ostsächsischen Sparkasse Dresden.

Von 1999 bis 2015 befand sich das Zentrum aufgrund dringend notwendiger Rekonstruktionsmaßnahmen in einer „Zwischenbelegung“ am äußeren Rande der Stadt. Mit den Stadtratsbeschlüssen von 2010 stand fest, dass es zu einer Sanierung des Gebäudes Braugasse 1 durch die Kommune und den Freistaat und somit zu einem Rückzug der soziokulturellen Arbeit an den Markt kommen sollte. Am 4.9.2015 war es soweit, das neue Bürgerzentrum Braugasse 1 wurde eröffnet un dunser verein bekam die Betreibung übertragen. Seitdem findet die Arbeit wieder an zentraler Stelle im Herzen der Altstadt statt.

Funktionieren kann das Ganze natürlich nur, wenn es benutzt und gebraucht wird. Deshalb steht das Bürgerzentrum jedem Verein, jeder Initiative und und jedem Interessenten offen – ein Zentrum für die ganze Stadt, unterdessen aber auch längst mit überregionaler Wirkung.

Ansprechpartner: Uwe Proksch (Geschäftsführer)

Vorstand

kufa vorstand 2016 kl

Jens-Uwe Röhl (Vorsitzender)
Dorit Baumeister (1. Stellvertreter)
Heike Kalkbrenner (2. Stellvertreter)
Michael Renner (Beisitzer)
Dr.Ulf Lindner (Beisitzer / Schriftführer)

Beirat: Ines Hoffmann-Dubrau, Stefan Kaasche, Hans Kettner

Revisoren: Matthias Baum, Hartmut Reimer

Geschäftsführer: Uwe Proksch