Neuigkeiten: 2017 – Kufa-Neujahrsempfang

neujahrsempfang

Das erste vollständige Jahr im neuen Domizil Braugasse 1 liegt hinter uns. Wir, als Betreiber des Bürgerzentrums und als Veranstalter vieler Projekte und Angebote, können auf ein überaus erfolgreiches Jahr zurückblicken. Daran haben Kooperationen, Partner und Sponsoren auch einen entsprechend großen Anteil.

Dafür wollen wir uns recht herzlich bedanken und haben deshalb zu unserem Neujahrsempfang am 07.01.2017 um 19.30 Uhr in unser Café Auszeit eingeladen.

Allerdings wären wir nicht die Kufa, wenn es sich dabei nicht um einen etwas „anderen“ Neujahrsstart handeln würde: Wir laden zu einem Jahresrückblick- Kneipen-Quiz ein.

Es erwarten die Teilnehmer drei lustige, unterhaltsame und abwechslungsreiche Fragerunden, in Kategorien, an die sich nicht mal Jauch & Co wagen würden! Durch den Abend begleitet uns die Quizfestung aus Cottbus, das berühmte „Seitenquiz“. Gefährliches Halbwissen, Allgemeinbildung und viel Humor sind gefragt, will man zum Schluss der Siegertisch des Abends sein. Hier blamiert sich niemand, aber alle gewinnen. Vor allem immer das Team.

Anmeldungen liegen uns bisher von folgenden Unternehmen vor:
Stadtzukunft e.V., Eigenbetrieb Zookultur, Hoyerswerdaer Tageblatt, Wohnungsgesellschaft, Lessing Gymnasium, architekten lienig & baumeister, LebensRäume Hoyerswerda eG., Stadtsportclub Hoyerswerda und Teams der Kulturfabrik e.V.

 

Gefragtes Nischenwissen

Mit einem Neujahrsempfang der besonderen Art sorgte die KulturFabrik für Heiterkeit und rauchende Köpfe.

© Mandy Fürst

Hoyerswerda. Was fällt denn den schlauen Schreiberlingen der gängigsten digitalen Enzyklopädie zum Begriff „Einfalt“ ein? „Der Begriff geht auf einen germanischen Wortstamm zurück und bedeutete ursprünglich allgemein Einfachheit im Sinne von Eingestaltigkeit und Ungeteiltheit“. Er stünde diametral zu Begriffen wie Vielfalt oder auch Dreifaltigkeit, behauptet das Lexikon, und sei erst im Laufe der Zeit in seiner Bedeutung auf „einfaches Denken“ eingeschränkt worden. Nun ist den Teilnehmern des „Seitenquiz… Das verstörend andere Kneipenquiz“ im Café Auszeit der Hoyerswerdaer KulturFabrik am Samstag sicher bewusst gewesen, dass es sich bei dem Format nicht um eine todernste Angelegenheit handelt, obschon die 11. Auflage der im April 2016 angelaufenen Reihe von den Gastgebern als „Neujahrsempfang“ ausgerufen worden war. Man habe nach dem ersten vollen Jahresumlauf in der Braugasse 1 auch mal einen solchen Empfang veranstalten wollen, erklärte KuFa-Vorstand Jens-Uwe Röhl. Und man habe sich gedacht, den Kooperationspartnern, ohne die Kultur in Hoyerswerda nicht so zu machen wäre, wie die KuFa es tut, einen besonderen Start ins neue Jahr zu bieten. So verschickte man an die Mitstreiter Einladungen für Teams mit bis zu acht Spielern. Unter anderem die LebensRäume, die Wohnungsgesellschaft, der Salon HaarSchneider, der Sportclub, die ZooKultur, der Gewerbering StadtZukunft, das Lessing-Gymnasium, das Architektenbüro lienig & baumeister und das Team des Hoyerswerdaer Tageblatts kamen und verteilten sich auf die Tische. In drei Fragerunden, eloquent angeleitet von den quirligen Quizmastern Olaf Pöschk und Georg Martin, ging es um die Auflösung verrätselter Fakten, Geschichten, Bilder und Töne. Beim finalen Zusammenzählen hatten – aufgemerkt! – die „Einfaltspinsel“ vom Tageblatt-Team die Spürnasen vorn. Zwei Punkte retteten den Sieg vor der zweitplatzierten KuFa-Tanz- und Video-Mannschaft „Intelligenzbestien – und wo sie zu finden sind“.

Man habe nicht trainiert. Vielmehr habe die gute Mischung der Gruppe den Ausschlag gegeben, analysiert Redaktionsleiter Uwe Schulz den ersten großen Sieg des Jahres 2017. Alle Genres seien personell gut besetzt gewesen. „Hier war eher gefährliches Altwissen gefragt“, stellt Redakteur Uwe Jordan fest. Vom legendären Halbwissen aber habe jeder am Tisch so viel zuliefern können, dass geschicktes Abwägen und Querdenkerei zumeist zur richtigen Antwort geführt habe, ergänzt Uwe Schulz. Und so legen die „Einfaltspinsel“ auch um Mitternacht noch jene Selbstironie an den Tag, mit der sie sich, in Anbetracht des Sieges, vier Stunden zuvor ihren Namen gegeben haben müssen.