Kunstprojekt „sonntags“ (Arbeitstitel)

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Kunstprojekt „sonntags“ (Arbeitstitel)
von Dirk Lienig

Mit einer großen Fotoausstellung im Januar 2013 soll von der Vielfalt des Lebensalltags in Hoyerswerda erzählt werden. Die Aktion beginnt am ersten Sonntag im Januar 2012 und endet am letzten Sonntag im Dezember des gleichen Jahres.

Alle die mitmachen möchten sind eingeladen immer sonntags ein Foto aus ihrem Lebensumfeld zu schießen. Egal wo sie sind. So entstehen Motive beim bummeln in der Stadt, in der Ferne oder einfach beim abhängen in der Wohnung. Die Fahrt im Auto wird genauso dokumentiert wie der Spaziergang durch den Wald oder ein privates oder gesellschaftliches Ereignis.

Das einzelne Foto wirkt vielleicht gewöhnlich, aber wenn alle Ablichtungen in einer Reihe übereinander hängen entsteht eine Erzählung und die kommt mitten aus dem Leben. Wichtig ist nur, dass wöchentlich fotografiert wird. Zu jedem Foto wird noch ein kurzer Text hinzugefügt (maximal ein Satz) und fertig.

Anmeldeschluss war der 15.1.2012.

Ablauf
In der ersten Woche im Januar 2012 fangen wir mit einem Einführungskurs an. Die Fotografen kennen dann ihre Aufgaben und Dirk Lienig sammelt die digitalen Fotos wöchentlich ein.

Stand 24.2.
bisher arbeiten 37 Fotografen am Projekt mit, die ersten 200 Fotos sind archiviert, zum Schluss werden es, wenn allle dabei bleiben, 1924 Bilder aus dem Leben dieser Stadt sein.

Präsentation
Im Januar 2013 werden alle Fotos layoutet und in der KUFA Galerie ausgestellt.

Fragen und Fotos bitte an den Ansprechpartner des Projektes, Dirk Lienig:

dlienig ( at ) gmx.de

 

Ein neues Projekt des Vereins heißt „immer sonntags“.
Geleitet wird es von Dirk Lienig.

Herr Lienig, was ist „immer sonntags“?

Es geht darum, für so eine Art Fototagebuch ein Jahr lang jeden Sonntag ein ganz persönliches Foto zu schießen. Dabei machen circa 30Fotografen aus Hoyerswerda und der Umgebung mit.

Was passiert mit den Bildern dieser 30 Leute?

Also, erst einmal fotografiert jeder sonntags für sich alleine und schickt mir das Bild in der Woche darauf per Mail. Ich sammle die Fotos und im Januar 2013 wollen wir in der kleinen galerie der KuFa eine große Ausstellung gestalten.

Woher kommt die Idee?

Ein Freund von mir hatte ’mal ein Projekt namens „Tagesfoto“. Er hat ein Jahr lang jeden Tag etwas fotografiert, was für ihn an diesem Tag besonders war. Ich habe damals darüber gelächelt und ihn gefragt, wen das interessiert. Als er zum Schluss aber eine Ausstellung dazu gemacht hat, war ich begeistert. Das war unglaublich spannend zu sehen, wie viel zum Beispiel innerhalb so einer Woche passiert.

Wer hat die 30 beteiligten Fotografen ausgesucht?

Also, anfangs haben KuFa-Geschäftsführer Uwe Proksch und ich über ein Projekt für die Vereinsmitglieder gesprochen. Es ging mehr oder weniger darum, gemeinsam aktiv zu werden. Es haben sich zwar einige gefunden, aber wir dachten: Das sind noch zu wenige. Also haben wir den Fotostammtisch gefragt. Die haben alle zugesagt und auch noch Leute aus ihrem Umfeld mitgebracht.

Kann denn jetzt noch jemand dazustoßen?

Wenn das noch mehr Leute werden, überfordert uns das. Wir wollen die Bilder ja im Januar ausstellen und haben dabei räumliche Grenzen. Wenn dreißig Leute ein Jahr lang fotografieren, sind das immerhin gut und gern 1500 Fotos.

Wo hängt man die alle hin?

In die kleine galerie. Es wird Sonntagsscheiben geben. Man läuft also quasi das Jahr ab. Die Fotos werden Woche für Woche mit den Texten zu Collagen montiert. Man wird sehen, wie viele tolle Sachen parallel an einem Sonntag passieren.

Fragen: Mirko Kolodziej /Hoyerswerdaer Tageblatt