Projekte Archiv: 2010 – Neue Web-Seite

Heute zum 1. Spetember 2010 startet unsere neue Web-Seite. Alle Bereiche der Kulturfabrik sind nun gleichberechtigt vertreten und Informationen zu vergangenen Projekten sind leichter zu finden. Die Angaben zu Veranstaltungen und Filmen sind umfangreicher geworden und wo es möglich ist, mit Video ergänzt. Viel Spaß.

Die Hoyerswerdsche
1. September 2010
Kulturfabrik hat neuen Internetauftritt

Das Soziokulturelle Zentrum Kulturfabrik e.V. findet man schon seit über zehn Jahren im Netz. Während der Verein jedoch wuchs, blieb das Korsett der bisherigen Vereins-Web-Seite starr und wurde den Angeboten und Wirkungskreisen der Kulturfabrik immer weniger gerecht. Ein neuer Internetauftritt musste her und so setzten sich der Vorstand und Daniel Reiche der Hoyerswerdaer Agentur arteffective zusammen und strickten an einem neuem Konzept.

Eine Überarbeitung war zwingend nötig. Die einzelnen Bereiche des soziokulturellen, stadtprägenden Vereins sollen gleichberechtigt erscheinen. „Auf der alten Web-Seite lag der Schwerpunkt eher auf den Veranstaltungen und dem BlowUp-Kino“, erklärt Uwe Proksch, „klar sind das auch wichtige und öffentlichkeitswirksame Bereiche, aber die umfangreiche Kinder- und Jugendarbeit, die bedeutenden Projekte und die In-House-Angebote wie Workshops oder Proberäume erschienen benachteiligt, obwohl sie den Großteil unserer Arbeit ausmachen.“ Auf der neuen Homepage findet man jetzt alles wohlgeordnet und übersichtlich.

„Das war nicht immer leicht“, so Uwe Proksch, Geschäftsführer und „Leiter“ der Seiten-Umbaumaßnahmen. „Der Verein besteht nunmal aus verschiedensten Bereichen, von denen jeder ein Mitspracherecht hat.“ So wandelte sich das Aussehen und der Umfang der neuen Seite von Monat zu Monat. Seit Mitte 2009 wurde das Neu-Layout modifiziert, Änderungen eingearbeitet, die Struktur gewartet, Neues integriert und wieder verworfen.

Das so ein großes Projekt nicht mal nebenbei entsteht, war allen Beteiligten bewusst. Trotzdem musste der Gestalter und Programmierer Daniel Reiche die Ungeduld dämpfen. „Eine solche Seite entsteht nicht über Nacht, da sind viele Faktoren zu beachten. Es ist ein laufender Prozess, oft sieht man erst in der BETA-Phase, das etwas gar nicht geht und fängt teilweise ganz von vorn an.“

Letztlich wandte sich alles zum Guten und nach über einem Jahr füllen die Mitarbeiter den neuen Internetauftritt und packen ihnen mit umfangreichen Informationen zum Verein voll.

Sächsische Zeitung | Hoyerswerdaer Tageblatt
1. September 2010
Virtuelles Schaufenster jetzt werbewirksam umdekoriert

Uwe Jordan

Kultur von allen für alle – dieser Spruch begrüßt ab heute die Besucher der KulturFabrik-Internetpräsenz. In die ist richtig Bewegung gekommen. Dank des Hoyerswerdaer „Demiurgen“ Daniel Reiche und seines Studios arteffective, der dem zuletzt doch ein wenig sehr konservativ anmutenden KuFa-Auftritt ein gut Teil mehr Weltläufigkeit, Optik und Benutzerfreundlichkeit auf den virtuellen Leib geschneidert hat.

War die bisherige Homepage (in Altdeutsch: Heimatseite) der KulturFabrikanten ziemlich statisch, kleinteilig und wohl auch ein bisschen unübersichtlich, gibt sich die Neue großzügig und quicklebendig. Eine wandernde Bildseite wirbt für Sympathien mit Impressionen von Veranstaltungen der KulturFabrik. Noch darüber (das Wesentliche ganz unkompliziert zuerst und obenan!) finden sich die wichtigsten Links (Unterverbindungen).

Mittels deren kommt man sofort zum gewünschten Punkt aus den reichhaltigen Angeboten der KulturFabrik. Als da wären: der Veranstaltungsplan mit dem Ticketservice zu jeder einzelnen Darbietung. Das Kinoprogramm (nochmals unterschieden nach einzelnen Zielgruppen, also Programm-, Senioren- und Schulkino). Die Kinder- und-Jugend-Projekte. Die fein säuberlich geordneten Workshops der Sparten Musik, Theater, Bildende Kunst, Medien und „Sonstiges“ (was hier meint: Mosambik e.V. und den Englisch-Stammtisch). Das Archiv mit den Unterrubriken „Chronik“, „Foto“, „Projekte“ und „Video“. Nicht fehlen dürfen der Service-Bereich (Raumvermietung, Technik-Verleih und Shopping) sowie der Kontakt-Anbahner.

Wer zu den besonders Ungeduldigen zählt, sich nicht auf eigene Faust durch das (allerdings sehr übersichtliche) Navigationssystem hangeln möchte, für den ist ganz oben rechts eine Schnellsuch-Maske eingerichtet, die zuverlässig und fix das Gesuchte recherchiert.
Wer sich mehr Informationen zur KulturFabrik und ihrem Umfeld wünscht, ist auf der rechten Flanke der Website genau richtig. Dort werden Neuigkeiten und künftige Veranstaltungen aufgelistet, abrufbar mit einem Maus-Klick.

Gleich darunter kann man mit der KuFa „freundeln“ – Weiterleitungen zu den Sozialnetzwerken Facebook und Youtube helfen dem, der’s anstrebt, solcherart Internet-Freundschaft mit den KulturFabrikanten zu schließen. Letzte Rubrik auf diesem Areal: „Beliebte Seiten“; sprich: Was hat bisher die meisten Besucher in Sachen KulturFabrik interessiert? Ganz obenan stehen zur Zeit die „Verwunschenen Orte 2009“ mit dem legendären Froschkönig von Dorit Baumeister, die das ein wenig skeptisch-fatalistisch dreinblickende gekrönte Tier mit dem „I-love-HY“-Bauch-Tattoo im vorigen Jahr für diese Aktion geschaffen hatte.

Verwunschene Orte – das war eine Aktion, mittels deren junge Leute im Auftrag der KuFa Plätze aufspürten, an denen einst das Hoyerswerdaer Leben pulsierte, die aber, stadtumbau-halber, fast der Vergessenheit anheim fielen und nun dokumentarisch zumindest ein bisschen dem Halbdunkel des Schon-Abgeschrieben-Seins wieder entrissen worden sind. Ganz unten auf der Homepage gibt’s Schnell-Links, dank deren der Besucher sofort zu den Residenzen der Braugasse 1 sowie zum Liederfest „HoySchrecke“ findet.

Und zur Malplatte, der von jungen Leuten 2009 im Hoyerswerdaer Wohnkomplex X verkunsteten Albrecht-Dürer-Straße 1-3. Das größte Jugend-Kunstprojekt, das es je in Hoyerswerda gab; das aber planmäßig dem Abriss zum Opfer gefallen ist und nun nur noch in den hier gezeigten, Bild, Wort und Ton gewordenen Erinnerungen lebt. Solch Schicksal bleibt der Hoyerswerdaer KulturFabrik wohl erspart. Vor allem dann, wenn sie endlich aus der pseudo-modernen Alten Berliner Straße 26 zurück zur Braugasse 1 gehen kann. Die neue Website ist jedenfalls ein erster, wenngleich nur virtueller, Schritt in die KulturFabrik-Zukunft. Aber auch die größte Reise beginnt ja bekanntlich mit dem ersten Schritt.