Di., 14.11. um 20 Uhr
Eintritt: 6,- Euro | ermäßigt: 4,- Euro

BlowUp Programmkino: Schloss aus Glas

Für Jeannette (Brie Larson) ist das Leben ein großes Abenteuer. Ihr Vater Rex (Woody Harrelson) holt ihr die Sterne vom Himmel und verjagt die Dämonen, die sie nachts im Traum verfolgen. Was macht es da schon, mit leerem Magen ins Bett zu gehen, eine eigensinnige Künstlermutter (Naomi Watts) ertragen zu müssen oder in Nacht-und-Nebel-Aktionen den Wohnort zu wechseln. Sie ist ein glückliches Kind. Doch mit der Zeit können auch die hoffnungsvollen Geschichten des alkoholkranken Vaters nicht mehr von der bitteren Armut ablenken, in der Jeannette und ihre Familie leben, und das Lügengebäude der Eltern erweist sich als ebenso zerbrechlich wie das Schloss aus Glas, das Rex seiner Tochter jahrelang verspricht zu bauen…

Monatelang stand Jeannette Walls autobiographischer Roman „Schloss aus Glas“ auf den Bestsellerlisten der New York Times und des Spiegel, nun kommt die beeindruckte Geschichte endlich ins Kino! In den Hauptrollen brillieren die Oscar-Gewinnerin Brie Larson („Raum“) als Jeannette Walls, die zweifach Oscar-nominierte Naomi Watts („Birdman“, „The Impossible“) als Mutter Rose Mary und der ebenfalls zweifach Oscar-nominierte Woody Harrelson („Die Tribute von Panem“-Franchise) als Vater Rex. Regie führt Destin Daniel Cretton („Short Term 12“), der zusammen mit Marti Noxon („Mad Man“ TV-Serie) auch das Drehbuch schrieb. Produziert wurde SCHLOSS AUS GLAS von Gil Netter („Schiffbruch mit Tiger“) und Ken Kao („The Nice Guys“). Die deutschsprachige Ausgabe von „Schloss aus Glas“ ist im Diana Verlag erschienen.

„Die feinfühlige Inszenierung rekapituliert einen schmerzhaften Emanzipationsprozess. Von starken Darstellern getragen, besticht die Adaption durch die Ambivalenz einer in atmosphärischen Bildern beschworenen Kindheit.“ (FILMDIENST 2017/19)

„In der Verfilmung findet Destin Daniel Cretton zusammen mit den drei Jeannette-Darstellerinnen als kleines Mädchen, Teenager und junge Frau eine feine Balance aus explosiver Anarchie und tief geerdeten Gefühlen. Man kann die ungehaltene Wut verstehen, die Jeannette fast zerreißt, irgendwann aber auch die Kraft, die aus dieser irren Vaterfigur und der Versöhnung mit ihr entsteht.“ (epd-film 9/2017)

Regie: Destin Cretton
USA 2017
www.studiocanal.de