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Hallo liebe Gästebuch-Leser,
wie von uns erwartet,
löste die "Wecker-Entscheidung" der Kufa entsprechende
Reaktionen aus. Wie immer bei solch heiklen Themen sind diese
leider geprägt von Halbwahrheiten, Halbwissen und subjektiven
Befindlichkeiten. Wir glauben kaum, dass wir uns - auf 10 Jahre
zurückblickend -eine unpolitische Arbeit vorzuwerfen haben,
wollen aber gern kurz darauf eingehen.
Ausgangspunkt
war das Gastspiel von Konstantin Wecker und "Strom &
Wasser" unter dem Motto "Nazis raus aus unserer Stadt".
In dem Wissen, wie der Rest von Deutschland und speziell die
Medien seit Jahren undifferenziert mit diesem Thema und unserer
Stadt in diesem Zusammenhang umgehen, das heißt in der
Regel bewusst ignorierend, was hier durch die verschiedensten
Leute und Partner gegen rechte Tendenzen an Arbeit geleistet
wurde, hatten wir keine Lust, Hoyerswerda wiederholt diesem nichtssagenden
primitiven Stigma auszusetzen.
Wir hatten nichts
gegen ein Plakat mit der Aufschrift "Antifa-Tour".
Wir fragen uns, ob das die Lösung sein soll: "Nazis
raus aus unser Stadt", sprich: "Rein in die Nachbarorte".
Das führte uns zu dem Vorschlag den Slogan in "Nazis
raus aus den Köpfen" zu ändern.
Wochenlage Gespräche
mit dem Management führten jedoch zu keiner Lösung
und der von uns vorgeschlagene Termin wurde an einen anderen
Veranstalter weiter gegeben.
Damit sagen wir
nicht, dass es keine Nazis in Hoyerswerda gibt, wir sagen, dass
dies ein Problem für ganz Deutschland ist. Und das gilt
es, politisch zu klären. Und nicht zuletzt bedauern wir
es zutiefst, dass Herr Wecker und seine Kollegen nun nicht nach
Hoyerswerda kommen.
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