Mosambik e.V.

spill_mosambikMit der privaten Initiative einer einzelnen Frau fing alles an. „Was sagen Sie zu dem vielen Schnee?“ fragte Frau Spill eines Tages einen Mosambikaner der neben ihr im Bus nach Schwarze Pumpe saß. Aus dieser Begegnung wurde mit der Zeit eine Freundschaft.

Als der Mosambikaner und seine Kollegen nach der Wiedervereinigung Deutschlands das Land verlassen mussten, luden sie Frau Spill zu einem Besuch in ihre Heimat ein. Doch in Mosambik war Krieg. Im Oktober 1992 wurde der fast 16 Jahre andauernde Bürgerkrieg mit dem Friedensabkommen von Rom beendet. Nun war eine Reise möglich. Weihnachten 1992 nahm Frau Spill die Einladung ihrer Freunde an und flog nach Mosambik. In einer großen afrikanischen Familie wohnend, erlebte sie die unvorstellbare Armut der Menschen.

Nach ihrer Rückkehr suchte und fand sie Möglichkeiten in Mosambik zu helfen. Unterkünfte für Waisenkinder in Marromeu, der Aufbau und die Ausrüstung einer Behindertenwerkstatt in Beira und Nähmaschinen für eine Näherei waren die ersten konkreten Projekte, die sie noch als Einzelperson umsetzte. Für dieses Engagement wurde sie 1996 mit der Bundesverdienstmedaille geehrt.

1995 stellte sie die Hilfe für Mosambik auf eine breitere Basis, gründete gemeinsam mit sechs anderen Frauen in Hoyerswerda den Verein „Projektarbeit Mosambik e.V.“
2016 stellte der Verein seine Arbeit in Hoyerswerda ein.

www.projektarbeit-mosambik.de