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BlowUp Programmkino: Das Beste kommt noch

Das Beste kommt noch Kinoplakat

Arthur Dreyfus (Fabrice Luchini) und César Montesiho (Patrick Bruel), seit Schulzeiten eng befreundet und inzwischen in den besten Jahren, könnten unterschiedlicher kaum sein: Arthur, Wissenschaftler und Medizinprofessor, steckt nach langjähriger Ehe vor allem emotional noch mitten in der Scheidung von Virginie (Pascale Arbillot), vertieft sich in seiner freien Zeit am liebsten in die wichtigsten Werke der Weltliteratur und ist in seinem Wesen eher introvertiert. Ganz anders César: ewig jung gebliebener Frauenheld, charismatisch, kolossal chaotisch, mit einem Hang zu den ganz großen Gefühlen und Dramen – in den Augen von Arthur ist er nie richtig erwachsen geworden.
Nachdem sein Auto, einziges Andenken an seine verstorbene Mutter, gepfändet wurde, stürzt sich César eines Tages mehr oder weniger freiwillig von seinem Balkon. Er hat Glück, doch als Arthur die Verletzungen an seinem Rücken sieht, schleppt er ihn zum Röntgen ins Krankenhaus. Da César nicht krankenversichert ist, gibt Arthur seine eigene Versicherungskarte für seinen Freund ab. Die Resultate sind zunächst beruhigend – kein einziger gebrochener Knochen, César scheint mal wieder mit einem blauen Auge davongekommen zu sein. Doch am nächsten Tag erhält Arthur einen Anruf vom Krankenhaus. Der am Vortag zuständige Arzt hat etwas Wesentliches übersehen. Arthur wird ins Krankenhaus bestellt und erfährt, dass „er“ – bzw. sein Freund César – unheilbar an bereits gestreutem Lungenkrebs erkrankt ist. Der Arzt gibt ihm noch maximal sechs Monate…
Arthur ist schockiert und möchte César die Wahrheit über seinen Gesundheitszustand so schonend wie möglich beibringen. Doch dann verkündet ihm César die freudige Nachricht, dass er bald Vater wird! Arthur bringt es nicht fertig, seinem Freund die Nachricht von dessen baldigem Tod zu überbringen und verstrickt sich in Halbwahrheiten, sodass César schließlich glaubt, dass nicht er, sondern sein Freund Arthur unheilbar krank ist. César setzt ab sofort alles daran, die verbliebene Zeit seines Freundes bestmöglich zu nutzen und ihm auf seine letzten Tage noch ein bisschen „Laissez-faire“ beizubringen – nicht ahnend, dass er selbst bald sterben wird…

„Amüsante und in den Hauptrollen gut gespielte Tragikomödie, die vor allem in der Ausmalung einer auf Entgegenkommen beruhenden Freundschaft überzeugt.“ (filmdienst.de)

„Dem erfolgreichen Regie-Duo Alexandre de La Patellière und Matthieu Delaporte („Der Vorname“) gelingt mit ihrer berührenden Dramödie ein wahrhaft französisches Buddymovie mit Tiefgang und Humor. Das verdanken sie nicht zuletzt ihren beiden glänzenden Hauptdarstellern und französischen Schauspiel-Ikonen Fabrice Lucien und Patrick Bruel. Das grandiose Tandem sorgt als illustres Freundespaar auf der Suche nach der verlorenen Lebenszeit für unvergessliche Momente.“ (programmkino.de)

Regie: Matthieu Delaporte
Frankreich 2020
www.constantin-film.de