Do., 22.11. um 16 & 19 Uhr

BlowUp Programmkino: Gundermann

GUNDERMANN erzählt von einem Baggerfahrer, der Lieder schreibt. Der ein Poet ist, ein Clown und ein Idealist. Der träumt und hofft und liebt und kämpft. Ein Spitzel, der bespitzelt wird. Ein Weltverbesserer, der es nicht besser weiß. Ein Zerrissener. GUNDERMANN ist Liebes- und Musikfilm, Drama über Schuld und Verstrickung, eine Geschichte vom Verdrängen und Sich-Stellen. GUNDERMANN ist ein Film über Heimat. Er blickt noch einmal neu auf ein verschwundenes Land. Es ist nicht zu spät dafür. Es ist an der Zeit.

Mit feinem Gespür, Zärtlichkeit und Humor wirft Regisseur Andreas Dresen in GUNDERMANN einen Blick auf das Leben von Gerhard „Gundi“ Gundermann, einem der prägendsten Künstler der Nachwendezeit. Er starb 1998, mit gerade einmal 43 Jahren.

Das Drehbuch stammt von Laila Stieler.

Die Hauptrolle spielt Alexander Scheer, der alle Lieder im Film selbst eingesungen hat. Anna Unterberger steht als seine Frau Conny Gundermann vor der Kamera und in weiteren Rollen sind unter anderem Axel Prahl, Thorsten Merten, Bjarne Mädel, Milan Peschel, Kathrin Angerer und Peter Sodann zu sehen.

„Alexander Scheer („Gladbeck“) ist als Gerhard Gundermann kaum wiederzuerkennen, agiert allerdings überragend. Sein Hin- und Hergerissen sein zwischen Unsicherheit und Bekenntnis wirkt nie widersprüchlich und lässt den Zuschauer glaubhaft an dem inneren Zwiespalt seiner Figur teilhaben. Für diverse kleine bis mittelgroße Nebenrollen verpflichtete Dresen zusätzlich bekannte Gesichter, darunter Bjarne Mädel („1000 Arten den Regen zu beschreiben“), Milan Peschel („Der Hauptmann“), Axel Prahl („Tatort“) und Alexander Schubert („Vorwärts immer!“), die sich in dem authentischen Achtzigerjahre-Setting zwischen Kohlebergwerk, sterilen Büroräumen und detailgetreu eingerichteten Wohnungen wie selbstverständlich bewegen.“ (Antje Wessels)

Regie: Andreas Dresen
Deutschland 2018
www.gundermann-derfilm.de