15.2.2020 | 20:00 Uhr

Gundermann Party 2020

Gemeinsam mit dem Verein Gundermann Seilschaft e.V. gibt es traditionell zum Gundermann-Geburtstag jährlich im Februar die Hoyerswerdaer Gundermann-Party.
Diesmal mit „Linda und die lauten Bräute“ und im Anschluss zum Feiern den Balkan-Pop und Russenfolk der Gruppa Karl-Marx-Stadt!
Bereits um 15 Uhr gibt es im Café Auszeit eine Diskussionsrunde zu einem aktuellen Thema, welches noch bekannt gegeben wird. Dabei stellt der Leipziger Liedermacher und „Hoyschrecken“-Gewinner HISZTORY eine Auswahl seiner Lieder vor.

Linda und die lauten Bräute
Nachtmusik aus’m Tagebau
Gundi Gundermann dichtete, während er einen gigantischen Bagger durch den Tagebau Spreetal lenkte. Die Tage der Kohle sind gezählt – die regenerativen Energien seiner Lieder werden bleiben. Sie graben tief, sie wärmen, sie entzünden. Eine Kumpelschaft von lauten Bräuten um Linda Gundermann trägt dieses Feuer in die nächste Generation und legt mit den eigenen Kompositionen nach.
Liedermachende und Lieder von Hasenscheiße, Schnaps im Silbersee, Axel Stiller, Lari und der Pausenmusik erklingen gemeinsam mit Gundis Werken – so wachsen Brücken zwischen gestern und heute, Ost und West, Poesie und Politik.

 

 

 

 

 

 

 

Gruppa Karl-Marx-Stadt
Balkan-Pop der Extraklasse
Die Bläser stehen bereit, das Schlagzeug sehnt schon den ersten Kontakt mit seinen Trommelstöcken herbei und die übergroße Bassbalalaika kündigt optisch bereits den druckvollen Klang an, der sich in Kürze durch den Raum schwingen wird. Im Publikum steigt das Balkan-Fieber und entlädt sich mit den ersten Takten in Form einer Tanzorgie. Logisch, denn Gruppa Karl-Marx-Stadt ist im Haus und hat als Gastgeschenk vertonte Lebensfreude mitgebracht! Während weltpolitisch Säbelrasseln angesagt ist, bemüht sich die Chemnitzer Combo seit 2013 um die deutsch-russische Freundschaft. Und das macht man am besten – na klar – musikalisch! So zieht das Quintett mit seiner Mischung aus Eigenkompositionen und Coversongs der russischen Skacore-Band Leningrad durch die Lande, um den Balkan-Pop salonfähig zu machen. Ob als Rumba, Cha Cha oder Funk – kein Rhythmus ist vor ihnen sicher. Textlich werden ganz alltägliche Themen mit Witz und Charme verarbeitet. Anekdoten dazu gibt es reichlich, wie das treue Publikum bereits weiß. Schon alleine dafür lohnt sich ein Konzertbesuch.