Projekte Archiv: 2019 – Gundi-Party

16 Uhr
Ein Erzählsalon Extra zum Thema „Gundi und ich“

Nachdem bei der Startveranstaltung am 24.1. vorwiegend Hoyerswerdaer von ihren Begegnungen mit Gundermann berichteten, sollen diesmal die Gäste von außerhalb zu Wort kommen. Natürlich gerade an dem Wochenende nicht ausschließlich…. Zum Einstieg wird die selten gezeigte Dokumentation „Fernseher aus – Sternschnuppen an“ von Waltraud und Joachim Tschirner gezeigt.
Auch ihre Geschichte interessiert uns.
Kommen sie zum Zuhören und Erzählen.
Projektleitung: Christian Völker-Kieschnick

 

20 Uhr
Den Abend eröffnen die „Steinlandpiraten“ aus Berlin.
Patti Heidrich und Karsten Schützler fanden sich 2015 als Akustik-Duo zusammen, um sich den Liedern Gerhard Gundermanns zu widmen. Die Songs Gundis spiegeln die Zerrissenheit einer Ostgeneration wider, die sich scheinbar nie richtig selbst gefunden hat. Im Laufe der Zeit hat sich das Spektrum der Steinlandpiraten erheblich erweitert. Sie führen u.a. das Programm „Musik der Zwanziger“ mit Brecht-Weill-Songs und anderen auf und sind mittlerweile zu einem Autorenduo gewachsen. So gewannen sie mit eigenen Liedern den Jurypreis des Liederfestes „Hoyschrecke 2017“. Beide spielen auch in der Band „Unbekannt verzogen“.

Nach einer kurzen Pause erleben wir danach mit „44 Leningrad“ eine Band, die vielen Hoyerswerdaern durch Prohibitionsparty und Kufa-Silvester sicher noch in guter Erinnerung ist. Mit ihrem Off-Beat, den die Potsdamer „Russian Speed Folk“ nennen, der zwischen östlichem Volkslied und westlichem Pop, zwischen Polka und Ska schon immer eine Brücke geschlagen hat, bringen sie ihr tanzwütiges Publikum zum brodeln. Seit Kaminers Russendisko und die Klezmer-Balkan-Welle die deutschen Clubs eroberte, weiß das Publikum um den Charme dieser Musik.

Ihr Erfolgsrezept: Man nehme einen Mixer und gibt in diesen einen gehörigen Schuss Folklore aus den Weiten Russlands, zu gleichen Teilen Rock, Punk und Ska, einen deftigen Schluck Melancholie und auch noch eine winzige Prise Schlager – geschüttelt mit Wodka – macht einen feuchtfröhlichen Abend und Muskelkater am nächsten Morgen.

Ein Vierteljahrhundert sind sie nun schon auf dem ewigen Treck, der über Umwege stets nach Osten führt. 900 Mal wurde dabei geprobt, 700 Konzerte wurden gespielt, ebenso viele Liter Wodka  wurden verzehrt, 480.000 Kilometer zurückgelegt, 14 Musiker verschlissen, 8 Kinder geboren, 80.000 Besucher bespaßt, ein Akkordeon abgebrannt, 8 Platten aufgenommen.

Anmerkung: Für den Nachmittag ist eine Gesprächsrunde geplant, deren Thema und Teilnehmer derzeit noch nicht feststehen. Wir bitten darum, sich im Internet zu informieren und die Pressemeldungen zu beachten.

 

So., 15 Uhr
Die Geschichte von der kleinen Malwina
Ein Rockmusicals der Brigade Feuerstein
in Kooperation mit der Musik- und Kunstschule Bischof in Hoyerswerda
Der Rummel ist in der Stadt. Die kleine Malwina hat sich darauf gefreut, wird jedoch von der bösen Zauberin Alphazalpha in eine Spielzeugpuppe verwandelt. Ihre Freunde Tränchen Traurig und Tom Dideldei starten mit der Hilfe von Freunden und dem Publikum eine große Befreiungsaktion.
In den 80er-Jahren erfand die Geschichte die Hoyerswerdaer Brigade Feuerstein und bereicherte sie mit Liedtexten aus der Feder von Gundi Gundermann und Alfons Förster zu einem wunderschönen Kindermusical. Die Melodien dafür entlieh man sich bei den Beatles, Cat Stevens, Crosby, Still, Nach & Young und anderen Rockgrößen der 60iger und 70iger Jahre.
Im Rahmen des Kufa-Gundermann-Jahr 2018 wurde das Stück mit Hilfe der Musik- und Kunstschule Bischof neu inszeniert und erlebt nun seine nächste Vorstellung.