30.4.2021 | 18:00 Uhr

Spurensuche: „Kindheit in der kinderreichsten Stadt der DDR“

2017 startete die Kulturfabrik, mit Unterstützung der Sächsischen Kinder- und Jugendstiftung, das erste Spurensucher-Projekt. Die Idee dahinter war, dass sich Kinder und Jugendliche mit regionalen Geschichtsthemen auseinandersetzen.
Dies war 2017 die Jugendclubszene von Hoywoj „Disco, Dada, DDR“.
2018 folgte „Die verschwundenen Schulen“ und 2019 „Sprachlos – die Sorben im Nationalsozialismus“.
Jedesmal gab es zum Abschluss des Projektes einen wunderbaren Dokumentarfilm, welcher in enger Zusammenarbeit mit der freischaffenden Filmemacherin Angela Schuster entstand. Einige Filme liefen schon bei Wettbewerben und erhielten Preise. („Film ab!“, „Visionale“, Lausitzer Filmfest).

2020 beschäftigten sich die Teilnehmer mit der „Kindheit in der kinderreichsten Stadt der DDR“
Gefühlte große Freiheit, überall Kinder, Abenteuer im Indianerdorf und baden im Springbrunnen…..
Wie erlebten die Kinder die Zeit in der kinderreichsten Stadt der DDR.

Unser 4. Spurensucherteam hat sich, wieder gemeinsam, mit der Filmemacherin Angela Schuster auf die Suche nach Erinnerungen gemacht. Die Teilnehmenden zwischen 11 und 21 Jahren führten zahlreiche Interviews mit Zeitzeugen, sichteten hunderte Fotos und kämpften sich durch Statistiken. Das Team erhielt so viel Material dass nun durch Angela Schuster eine kleine Dokumentationsserie zur Kindheit in der kinderreichsten Stadt der DDR, nämlich Hoyerswerda, geplant ist.

Auf Grund der Pandemie kann die Premiere leider nur im Internet stattfinden. Und auch die Premierenfeier und die Gespräche mit den Publikum müssen auf einen späteren Zeitraum verschoben werden.

Die erste Folge wird am Freitag den 30.04.2021 um 18 Uhr über den Kufa-YouTube Kanal ausgestrahlt.

Das Projekt wird wieder gefördert von der Sächsischen Jugendstiftung.

Ein besonderer Dank geht an Angela Schuster für das große Engagement bei dem Projekt.