Kunstraum VIII: Gork/Winkler

Sanddorn
10.5.- 2.7.2018

Bernd Gork (Senftenberg)
Bernd Winkler (Senftenberg)

Vernissage, 9.5.18 um 19.00 Uhr
Laudatio: Michael Kruscha
Musik: Hansi Noack (Violine)

Die Senftenberger Maler Bernd Winkler und Bernd Gork verbindet eine langjährige Künstlerfreundschaft. Ihre Ateliernachbarschaft und Zusammenarbeit mündet seit Jahren in gemeinschaftliche Ausstellungen und Projekte.
Der Ausstellungstitel Sanddorn, trägt neben seinem poesievollen Klang verschiedene ambivalente Assoziationsmöglichkeiten in sich, die symbolhaft auf die Arbeit der Künstler verweisen können.
Die feste Verwurzelung dieser Pflanze und auch ihre Verletzlichkeit zeigen dabei Gorks Bergbaufolgelandschaften und Winklers Stillleben.
In der künstlerischen Arbeit von Bernd Gork spielt die Collage eine wesentliche Rolle. Sein besonderes bildnerisches Interesse gilt dabei der Landschaft als Stimmungsraum, ihrer vielfältigen Erscheinungsform in verschiedenen Jahreszeiten sowie urbanen menschenleeren Räumen.
In der expressiven kräftigen Ölmalerei von Bernd Winkler stehen mehr Stillleben und Interieur im Mittelpunkt, aber auch seine Sonnenblumen und Landschaften versinnlichen dabei den Prozess des Vergehens und somit den Kreislauf des Lebens.
Beide Maler verbinden im weitesten Sinne realistische Ausdrucksweisen, deren individuellen Ausprägungen ein vielgestaltiges Ausstellungsbild ergeben.

 

Anschließend: 20 Uhr
Konzert mit BSG 9 im Cafe Auszeit

»Was Sie schon immer über Jazz wissen wollten«

Die Musiker um Bert Stephan, Frontmann der Band DEKAdance und festes Mitglied von Olaf Schubert und seinen Freunden zelebrieren seit 2005 Improvisationen ohne feste Absprachen und Vorgaben.  Unterstützt wird er dabei von niemand geringerem als HANSI NOACK, auch bekannt als Brutaler Hansi (Geiger bei DEKAdance), Mattias Macht (Drummer bei Günther „Baby“ Sommer Duo) und Mario Noll (Frontmann von MAD X-RAY und MONTE FILET)

Ein illustrer Haufen an einzigartigen Musiker, das Ergebnis ihres Zusammenspiels Live auf der Bühne steht ihren Persönlichkeiten in nichts nach!
Wer nach dieser Ankündigung allerdings dekadänzigen Klamauk erwartet wird wohl enttäuscht werden. Vielmehr erwartet den geneigten Hörer moderner Krautrock unter Einflüssen von Nils Petter Molvaer, CAN, Miles Davis und Frank Zappa.

Traditionelle Instrumente wie Flügelhorn und Geige erklingen, elektronisch verfremdet, bzw. aufgewertet über ostinate Rhythmen, unterbrochen von freien, schwebenden Klängen. Das musikalische Ergebnis ist ambivalent und schwer zu beschreiben, bewegt sich jedenfalls irgendwo zwischen Ambient und Chill, leicht jazzig, eher rockig. Auf jeden Fall ein interessantes und spannungsgeladenes Hörerlebnis.
Wir empfehlen die Bert Stephan Group um sich auf den Männertag einzuschwingen!

Bert Stephan: flh, git
Mario Noll: bg
Matthias Hüttich: dr
Hansi Noack: vl

Eintritt frei, der Hut geht rum!