13.7.2022 | 19:00 Uhr

Von der Braugasse in die Milchstraße

Deutsches Zentrum für Astrophysik © NIKHEF

Deutsches Zentrum für Astrophysik (DZA) im Dialog

In den Weltraum schauen und dadurch die Region verändern? Auf den ersten Blick ist das ein gewagter Ansatz. Die Initiative für ein Deutsches Zentrum für Astrophysik (DZA) will genau das. Und sie ist sich sicher, der Vorschlag steht auf solidem Grund – wissenschaftlich, wirtschaftlich und auch ganz konkret.

Gemeinsam mit der deutschen Astronomie und Astroteilchenphysik will die Initiative ein nationales Zentrum für astrophysikalischen Forschung mit internationaler Strahlkraft in der Lausitz gründen, das ressourcensparende Digitalisierung vorantreibt, neue Technologien entwickelt, für Transfer sorgt und neue Perspektiven schafft – vor allem für junge Menschen.

Vor allem mit diesen – aber auch allen anderen Interessierten – möchte das „DZA im Dialog“ ins Gespräch kommen.
Wozu braucht es ein Deutsches Zentrum für Astrophysik und was macht es?
Warum in der Lausitz? Was bringt ein solches Zentrum den Menschen in Hoyerswerda? Diese und andere Fragen stehen im Zentrum der Podiumsdiskussion mit:
Christian Stegmann ist Professor für Astroteilchenphysik an der Universität Potsdam, Direktor am Deutschen Elektronen Synchrotron (DESY), Leiter des DESY-Standortes Zeuthen in Brandenburg und Mitinitiator des Deutschen Zentrums für Astrophysik (DZA) in der Lausitz.

Maria Krause, 1989 in Hoyerswerda geboren. Sie studierte nach ihrem Abitur am Foucault-Gymnasium Physik und Astronomie in Cottbus, Polen und den Niederlanden. 2017 promovierte sie an der Humboldt-Universität Berlin. Ihre Forschung brachte sie von Argentinien über die Niederlande in die USA und zurück in die Heimat. Heute ist sie am Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY) für das Projektmanagement für das zukünftige Gammastrahlenobservatorium CTA mit Standorten auf La Palma und Chile zuständig.

Grit Lemke, Jahrgang 1965, wuchs in Hoyerswerda auf. Sie arbeitet als Journalistin, Autorin und Regisseurin. Ihr Dokumentarfilm „Gundermann Revier“ wurde 2020 für den Grimme-Preis nominiert. In ihrem Buch „Kinder von Hoy“ widmete sie sich der Jugend in ihrer Heimatstadt.

Und Schülerinnen und Schüler aus Hoyerswerda.
www.deutscheszentrumastrophysik.de