Do., 30.01. um 19 Uhr I So., 02.02. um 20 Uhr I Di., 04.02. um 20 Uhr

BlowUp Programmkino: Was gewesen wäre

Was gewesen wäre Filmplakat

ASTRID (Christiane Paul) ist Ende vierzig und hat ihr Leben fest im Griff. Sie hat sich in PAUL (Ronald Zehrfeld) verliebt, und ihre erste gemeinsame Wochenendreise führt sie nach Budapest, auf ein paar romantische Tage zu Zweit. Doch in der ungarischen Hauptstadt kommt alles anders als geplant: Sie treffen auf JULIUS (Sebastian Hülk), Astrids erste große Jugendliebe, die 1986 in der DDR auf einer Künstlerparty begann. Und diese Liebe war damals nie einfach, aber immer aufregend. Es sind Gefühle, die durch den Lauf der Geschichte nicht richtig beendet werden konnten. Astrid betrachtet gemeinsam mit Paul ihre Vergangenheit, und plötzlich könnte alles sein, wie es nie gewesen war.

Faszinierend und fesselnd zugleich erzählt WAS GEWESEN WÄRE die Geschichte eines frisch verliebten Paares, das sich für ein Wochenende in Budapest durch einen Zufall mit einer unausgesprochenen Vergangenheit konfrontiert sieht. Die Erinnerung beflügelt die Vorstellung, dass ein kurzer Moment im Leben – eine einzige Entscheidung – alles hätte verändern können.

Gregor Sander (TAGEBUCH EINES JAHRES, WINTERFISCH) hat das Drehbuch zu seinem Roman WAS GEWESEN WÄRE selbst verfasst. Der „wunderschöne Liebesroman“ (3sat Kulturzeit) ist im Wallstein Verlag erschienen.

Die Regie übernimmt erstmalig Florian Koerner von Gustorf, der als Produzent des Regisseurs Christian Petzold (u.a. TRANSIT, PHOENIX, BARBARA, YELLA) bekannt wurde und Gründungsmitglied der Berliner Band „Mutter“ ist.
Für die Bildgestaltung konnte der renommierte Kameramann Reinhold Vorschneider (Deutscher Filmpreis „Beste Kamera“ 2017) gewonnen werden.

„Christiane Paul spielt Astrid mit einem leichten Dauer­vibrieren, das ihre Anspannung deutlich macht, ihr Hin-und-hergerissen-Sein zwischen dem neuen und dem alten Glück. Und Ronald Zehrfeld bringt in Paul eine Verletzlichkeit und Angreifbarkeit zum Ausdruck, die nur scheinbar im Widerspruch steht zu seiner massigen Statur. Reinhold Vorschneiders immer aufmerksame, aber nie aufdringliche Kamera fängt die sanften Nuancen eines unzweifelhaften dramatischen Geschehens ein, das von Gustorf so empathisch wie souverän, vor allem aber mit nicht nachlassender Aufmerksamkeit für die Details in Szene setzt.“ (epdFilm)

Regie: Florian Koerner von Gustorf
Deutschland 2019
www.wasgewesenwaere.de