Bürgerchor Hoyerswerda

Bürgebürgerchor kleinrchor Hoyerswerda
….und so fing es im September 2014 an:

„Jeder der singen will, kann auch singen“ ist das Motto des nächsten Kufa-Projektes. Anläßlich des 60.Geburtstag von Gerhard Gundermann 2015 hat die Kufa die Absicht einen Bürgerchor zu gründen. Im Repertoire ausschließlich Gundermann-Lieder. Als Partner konnte dafür der Leiter der Hoyerswerdaer Musik- und Kunstschule Bischof André Bischof gewonnen werden. Er wird die Lieder um arrangieren, den Chor anleiten und im Februar 2015 zur Aufführung bringen.

„Es ist doch nur ein Lied, aber mit´n Lied fang ich erstmal an“

Vielleicht machen ja 15 Leute mit. Dachten wir.
Dann kamen über 70 Menschen, die singen wollen und die Gundis Lieder lieben. Seit September 2014 wurde mit dem Chorleiter André Bischof an dem Programm gearbeitet und zum 60. Geburtstag von Gundi hatte der Chor seine gefeierte Premiere.

Bürgerchor2014 oktober

Bürgerchor2015, Dez Rückblick SZ

Unterdessen kamen einige Auftritte hinzu, u.a. zur feierlichen Eröffnung des neuen Bürgerzentrum, zum Projektstart „Wider das Vergessen“ oder beim Neujahrsempfang des Oberbürgermeisters. Und es wird kontinuierlich an neuen Liedern gearbeitet: deutsche Rockklassiker von Rio Reiser bis Rammstein. Unterdessen gab es 2 neue Programm: „…kein Engel sein“ (2017) und „Ich bau euch ein Lied“ (2018).
Interessenten können sich im September für die neue Saison anmelden., Probetage sind immer montags um 18.30 Uhr im Bürgerzentrum Braugasse 1.

Termine 2019

1.5., 11 Uhr Auftritt Krabatmühle

24.-26.5.2019
Premiere neues Programm: „Gundis Koffer Lieder“ im Kufa-Saal

 

Lausitzer Rundschau / 27.05.2019
Ein Stück Hoyerswerda, das lebt
Von Katrin Demczenko

Gerhard „Gundi“ Gundermanns „Koffer-Songs“ begeisterten am Wochenende in der KulturFabrik Hoyerswerda

Zwar ist der Rockpoet Gerhard „Gundi“ Gundermann seit schon fast unfassbaren 21 Jahren im Musikerhimmel, doch seine Lieder sind lebendiger denn je. Dazu trägt nicht unerheblich der Bürgerchor der KulturFabrik (KuFa) Hoyerswerda unter André Bischof bei, der dieses musikalische Erbe mit Leidenschaft pflegt. Gundis „Koffer-Songs“ sangen die über 60 Hobbysänger zwischen 13 und 82 Jahren am Freitag (und dann noch einmal am Sonnabend und Sonntag) im KuFa-Saal, in dem Gundermann selbst noch aufgetreten ist.
Coversongs – das waren bei Gundi „Koffer-Songs“, denn er „borgte“ sich gern Hits von Stars wie den Beatles, Mick Jagger, Crosby, Stills, Nash & Young oder anderen aus, um sie mit eigenen Texten vorzutragen. Das und mehr erzählte Christian Völker-Kieschnick als Conférencier des Abends, der auch Gundermanns gecoverte Lieder vom Publikum erraten ließ und dann solistisch sang. Begleitet wurde er an Querflöte und Saxofon von seiner Frau Julia. Doch den lautstarken Auftakt des gut besuchten Freitags-Konzerts gestaltete die KuFa-Trommelgruppe „Drum Tastic“ unter Leitung von Chris Spencer. Reichlich zehn Minuten tanzten die Hände der Hobbymusiker mit und ohne Schlegel auf Trommeln sowie Percussioninstrumenten und intonierten ein Medley. Viel Beifall!

Dann begleiteten „Drum Tastic“ und Lydia Richter an der Geige den Bürgerchor bei dessen erstem Lied „Männer und Frauen“. Gundi hatte es 1988 (noch mit der „Brigade Feuerstein“) auf LP veröffentlicht. Die Musik dafür hatte der polnische Musiker Marek Grechuta komponiert. Anschließend folgten Gundermanns Übersetzung des Leon-Gieco-Titels „Solo le pido a dios“ als „So wird es Tag“ und die John-Lennon-Hymne „Imagine“ auf Deutsch mit einem Solo des Chorsängers Steffen Witschaß. In beiden Liedern äußerte Gundermann seine Hoffnung, dass es dereinst ein positives Miteinander aller Menschen auf der Welt geben wird. Als der Bürgerchor Gundis Version des T. Rex-Hits „Children of the Revolution“ sang, wurde er von André Bischof am Klavier begleitet. Dieser trug einen Zylinder wie einst T.-Rex-Boss (und Diva) Marc Bolan. Als UFO, in diesem Fall „Unbekanntes Fundobjekt“, hatte Christian Völker-Kieschnick diesen Hut vorher aus einem alten Koffer geholt. Er erzählte, dass der Song von Gundermanns Band „Feuersteine“ in den 1980er Jahren im Programm „Die Power-Fabrik“ zu hören war.

Doch Gundi hat nicht nur Melodien von anderen Musikern geliehen, sondern auch Texte zum Beispiel für den Singeklub „Dampfmaschine“ der Betriebsberufsschule Schwarze Pumpe und die Band Silly geschrieben. Der Songtext „Verlorene Kinder“ gehört dazu, den Tamara Danz und Silly auf ihrer CD „Februar“ 1989 veröffentlicht haben, sagte Christian Völker-Kieschnick. In Erinnerung an die beiden verstorbenen Künstler Gerhard Gundermann und Tamara Danz sang der Chor dieses Lied mit seiner Solistin Nicole Kalauka. Natürlich waren alle Stücke mehrstimmig zu hören, was mehr klangliche Facetten und Tiefe zuließ, als es Gundermann solistisch möglich gewesen war. Die einstimmig gesungenen Lieder „HoyWoy I“ und „HoyWoy II“ (die Melodie zu Letzterem stammt von Bruce Springsteen) luden als Bekenntnis zu Hoyerswerda alle Anwesenden zum Mitsingen ein.

Der Song „Männer und Frauen“ war nach viel Beifall die Zugabe und Wolfram Gebauer aus Zeißig fand nach dem Konzert wohl ein treffendes Fazit: „Meine Erwartungen sind erfüllt. Das ist ein Stück Hoyerswerda, das lebt.“

 

Für Oktober planen wir auf Einladung von befreundeten Chören eine Gastspielreise nach Freiburg (Breisgau).
Wir würden diese Einladung sehr gern annehmen.
Wenn Sie unser Gastspiel unterstützen wolle, würden wir uns über entsprechende zweckgebundene Spenden sehr freuen.

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